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Zuviel Informationen im Internet

March 04, 2010 By: malaga Category: Malaga

Jeden Tag sind wir online. Das Internet gehört zu den größten Veränderungen in Sachen Kommunikationsmöglichkeiten seitdem unsere aller ersten Vorfahren entdeckten, dass das Grunzen unterschiedlich klingen kann. Die Informationstechnologien produzieren um die vier Exabytes an Informationen dieses Jahr – was mehr als die Summe der letzten 5000 Jahre zusammen ist! Die steigende Anzahl der Facebook User beläuft sich zurzeit auf 360 Millionen Menschen weltweit. Wenn Facebook ein Land wäre, dann würde es an dritter Stelle der meistbevölkerten Länder stehen, gleich hinter China und Indien. Jedes achte Paar, welches 2008 heiratete, lernte sich im Internet kennen. Wir verwenden heutzutage fünfmal mehr an englischen Begriffen in unserem alltäglichen Sprachgebrauch als wir es früher in Zeiten von Shakespeare machten. Und wir bekommen in der heutigen Zeit pro Tag soviel Informationen, wie unsere Grosseltern noch nicht mal in ihrem gesamten Leben bekamen.

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Aber unsere Gehirne haben sich in den 40.000 Jahren nicht verändert. Können unsere Köpfe da noch mithalten? Die Antwort ist einfach: ja sie können, aber zu einem teuren Preis. Denn während wir immer schlauer, gebildeter und informierter werden, geht unsere Fähigkeit zu fühlen und mit anderen Menschen einen sozialen Kontakt aufrechtzuerhalten steil den Berg ab.

Ein Trauma zu verarbeiten braucht Zeit (wie z.B. ein Kind im Fernsehen zu sehen, das aus Hungersnot stirbt). Zwischen 7 und 9 Sekunden empfinden wir Schmerz, Angst oder Glück, es ist aber der vordere Teil des Gehirns, welcher an einer entwickelten Antwort arbeitet…. Wie z.B. aus Mitgefühl zu weinen, oder aufgeregt zu sein aufgrund von gewissen Geschehnissen. Wenn wir gestresst sind, dann ist dieser Gehirnbereich „weniger wichtig“ und wir gebrauchen ihn weniger. Und genau der Stress wird aufgrund von der Überflutung an Informationen verursacht.
Die Meinungen über den großen Schaden der heutigen exzessiven Informationsgesellschaft gehen hierbei sehr stark auseinander. Wenn die mentale Bandbreite auf ein Maximum ausgelastet wird, sind wir wortwörtlich kurz vor dem Explodieren. Das stimmt aber nicht: der Teil, der an den Überfluss an Informationen leidet nennt sich RAM. Dieser ist immer in der Lage mehr Speicherkapazitäten aufzunehmen. Somit ist das Gehirn durchaus in der Lage mehr zu arbeiten und die eigene „Speicherplatte“ zu vergrößern.

Das Problem ist aber die vordere Gehirnrinde (der vordere Teil des Gehirns, welcher für die Kontrolle der menschlichen Antworten verantwortlich ist), die sich der Veränderungen nicht so schnell anpasst. Somit nehmen wir zu viele Informationen auf, um sie überhaupt auch emotional verarbeiten zu können. Ironischerweise brauchen wir nur die mentale Unterstützung von anderen Menschen, wenn wir zu gestresst sind und mit Informationen überflutet werden.

Wenn wir versuchen einen passiven Zustand zu erlangen und einfach mal nichts tun wollen, schalten wir oft den Fernseher ein und schauen absurde Programme, die uns ablenken. Somit geben wir unserem Gehirn ein wenig Urlaub zum abschalten. Es werden zwar keine Informationen verarbeitet, aber Gefühle und Emotionen stehen dann endlich mal wieder im Mittelpunkt.

Wenn man sich irgendwo hinsetzt und ins Nichts starrt, lernt man zwar nicht viel, aber es gibt einem endlich Zeit wieder über Freunde, Familie und sich selber nachzudenken. Dadurch kann man auch die Anzahl an gespeicherten Informationen Schritt für Schritt reduzieren und in Ruhe verarbeiten. Verbringen Sie einen entspannten Urlaub in Südspanien. Mieten Sie sich die kostengünstigen und komfortablen Appartments in Málaga und lassen Sie einmal so richtig die Seele baumeln.

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